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Grußwort

Einladung und Grußwort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde und Förderer der Deutschen Gesellschaft für Urologie,

ganz herzlich lade ich Sie zur 65. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. vom 25.  bis 28. September 2013 nach Dresden ein. 

Unter dem Motto „Grenzen überwinden - Zukunft gestalten“ wollen wir Urologen uns nach vielen Seiten als dialogfähige Partner präsentieren. Insbesondere dem Gedankenaustausch zwischen klinisch-praktischer Urologie und urologischer Grundlagenforschung werden breite Foren geboten, da der DGU-Kongress gemeinsam mit der Jahrestagung der „EAU Section of Urological Research“ stattfinden wird, die unter der Leitung von Prof. Dr. med. Kerstin Junker zum ersten Mal seit vielen Jahren in Deutschland ausgerichtet wird. Der DGU-Vorstand verspricht sich von der gemeinsamen Tagung einerseits Impulse für die urologische Grundlagenforschung in Deutschland, andererseits eine neue Perspektive für die Diskussion klinisch-praktischer Fragen und natürlich eine internationale Ausrichtung der Forschungssitzungen, die gemeinsam unter Verantwortung der  DGU-Programmkommission und der ESUR zusammengestellt werden. 

Einen intensivierten Dialogversuch wird es auch zum kontroversen Thema der PSA-gestützten-Früherkennung des Prostatakarzinoms geben: Urologische Experten sollen gemeinsam mit den Experten aus dem Bereich der Selbsthilfegruppen und wünschenswerter Weise des Gesundheitswesens ausloten, ob die langsam solider werdende Datenbasis zu diesem Thema nicht doch Auswege aus der derzeit unbefriedigenden Situation erkennbar werden lässt. 

Neben diesen aktuellen und kontroversen Schwerpunktthemen, die die notwendige Spannung in das Kongressprogramm hineinbringen sollen, werden wir traditionsgemäß das gesamte Spektrum unseres Fachgebietes im Kongressprogramm abbilden. Das betrifft besonders natürlich die Teilgebiete, in denen wir im Wettbewerb mit Nachbarfächern stehen, und in denen wir langfristig unsere Stellung nur durch Qualität und Innovationskraft werden behaupten können, beispielsweise die medikamentöse Tumortherapie, die Nierentransplantation, die Kinderurologie oder die Nebennierenchirurgie um nur einige zu nennen. 

Das wissenschaftliche Programm wird sich durch die Einbindung der ESUR und internationaler Experten mehr noch als in Leipzig der englischen Sprache bedienen. Selbstverständlich werden wir streng darauf achten, dass auch den prioritär an Fortbildung interessierten Kollegen/-innen ein durchgehendes Programm in deutscher Sprache geboten werden wird, welches neuerlich die gesamte Breite des Fachgebietes widerspiegelt. Der vorangegangene Kongress in Leipzig hat für Jedermann erlebbar gemacht, dass das Fortbildungsangebot der Akademie als einer gemeinsamen Einrichtung der Fachgesellschaft und des Berufsverbandes in hervorragender Weise angenommen worden ist: „Fortbildung von Urologen für Urologen“ – auch dieses Motto wollen wir weiter aufblühen lassen. 

Wir sind zuversichtlich, dass sich der DGU-Kongress einmal mehr bewähren wird als das zentrale deutsche und deutschsprachige Forum des Gedankenaustauschs zwischen allen urologisch Tätigen, sei es ärztlich, wissenschaftlich oder pflegerisch, aber auch mit unseren zahlreichen Partnern aus Selbsthilfegruppen, Gesundheitswesen und Industrie. Es dürfte für diesen Anspruch kaum einen besseren Rahmen geben als die Stadt Dresden mit ihrer beeindruckenden Barockkulisse, ihren kurzen Wegen, ihrem kulturellen Angebot und ihrem wunderschönen Umland.

Alle an der Kongressvorbereitung Beteiligten werden alles daran setzen, damit Ihr Besuch des 65. DGU-Kongresses in Dresden zu einem bleibenden Erlebnis wird.


Mit besten Grüßen

Prof. Dr. med. Michael Stöckle
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.